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Klimawandel – Fakten von heute
Heiß diskutiert und eiskalt ignoriert - beim Thema Klimawandel stehen Expertenfakten neben Wetterphilosophien. Doch welche Fakten zeigen eine tatsächliche Relevanz für die Architektur und vor allem für die Planung der Dachabdichtung?
Wissenschaftliche Fakten über den Klimawandel
Wenn Klimaforscher und Meteorologen, Laien und Industrie zum Thema Klimawandel diskutieren, dann führen kontroverse Standpunkte und Interessen häufig zu Unverständnissen.
Dagegen stehen Fakten zum Klimawandel in einigen Internetportalen gut aufbereitet zur Verfügung unter Angabe der ordentlich recherchierten Quellen, die keine Diskussionen zulassen sollten. So zeigt Stefan Rahmstorf, Potsdam Institut for Climate Impact Research, in seiner Grafik Daten im Vergleich, die auf unabhängig voneinander erhobenen Messdaten verschiedener Institutionen basieren, und weist auf das einheitliche Ergebnis der Klimaerwärmung hin. Hinter den derzeitigen Kritiken an Klimaforschern vermutet er Augenwischerei mit dem Hintergrund wirtschaftlicher Interessen. In seinem Artikel, der die Fakten zeigt, schreibt er: „ Ob der globale Erwärmungstrend in den letzten Jahrzehnten nun bei 0,15 oder 0,17º C pro Jahrzehnt lag dürfte für keine praktische Frage von großer Bedeutung sein.“ Sicher steht fest, dass langfristig eine Erwärmung des Klimas zu beobachten ist. Den kompletten Artikel von Stefan Rahmstorf finden Sie hier.

- Bildquelle: Stefan Rahmstorf
Globale Durchschnittstemperaturen (Jahresmittel) in den 5 am häufigsten verwendeten Datenreihen. Gezeigt sind die Abweichungen vom Mittelwert der letzten 30 Jahre, sowie die linearen Trends über die letzten 30 Jahre. Die Daten vom Hadley Center, der NASA und der NOAA nutzen Messwerte der Bodenstationen, jeweils mit eigenen Verfahren der Qualitätskontrolle (z.B. Beseitigung des urban heat island effects) und der Interpolation und räumlichen Integration. Ganz unabhängig davon sind die Satellitendaten von RSS und UAH (ab 1979 verfügbar), bei denen es sich um unterschiedliche Auswertungen der gleichen Mikrowellenrohdaten von Satelliten handelt. Diese messen nicht die Oberflächentemperaturen sondern die der mittleren Troposphäre, deren Veränderungen sich auf kurzen Zeitskalen durchaus real unterscheiden können. Man sieht das zum Beispiel am Rekord-El Niño im Jahr 1998, der in der Troposphäre eine stärkere Temperaturanomalie verursacht hat, vermutlich weil die in den Tropen aufsteigende Warmluft sich in mittleren Höhen ausbreitet. Die klimatischen Trends unterscheiden sich aber nicht signifikant, da auf längeren Zeitskalen die bodennahen und troposphärischen Temperaturen aufgrund der turbulenten Vermischungsprozesse eng aneinander gekoppelt sind.
Auch die Süddeutsche Zeitung berichtet, das große Heer der Klimawandel-Skeptiker sei durch die gezielte Kampagne gegen Klimaforscher entstanden.
Bericht vom 30.03.10

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