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DBZ+BAUcolleg - Vortragsreihe Unilever-Haus
Außergewöhnliche Architektur mit Blick auf die Abdichtung

- Dipl.-Ing. Martin Haas, Behnisch Architekten, erläutert das prämierte Gebäudekonzept bei dem DBZ+BAUcolleg Vortrag in Köln am 18. Oktober 2011.
Die beliebte Vortragsreihe DBZ+BAUcolleg präsentiert das Unilever-Haus, HafenCity Hamburg mit einem faszinierenden Vortrag von Dipl.-Ing. Martin Haas, Behnisch Architekten. Der projektleitende Architekt erläutert das prämierte Gebäudekonzept von der Planung bis hin zur Materialwahl.
Wie schon bei den ersten Veranstaltungen in Braunschweig, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und Köln begeisterte Martin Haas auch ein letztes Mal am 09.12.2011 das Fachpublikum der Architekten und Studenten in der Abschlussveranstaltung in Hamburg und sorgte wieder mit Hintergrundwissen für spannende Unterhaltung.
Die Planung der Unilever Firmenzentrale stellte gleich zahlreiche Herausforderungen an das Stuttgarter Architekturbüro. Als erstes wollte die Unternehmensleitung die interne Kommunikation verbessern, die bisher im 18stöckigen Hochhaus allein durch die räumlichen Strukturen nicht wie gewünscht möglich war. Ebenso sollte die flache Hierarchie des Unternehmens auch in das Gebäudekonzept einfließen. Der Wunsch nach einer kleinen Stadt, die Arbeitsplatz und Aufenthaltsort gleichermaßen darstellt, war ebenso Inhalt des Auftrages.
Selbstverständlich sollte das Gebäude ein Vorbild der Nachhaltigkeit werden. Sowohl in der Materialwahl, im Energieverbrauch und in der Ausführung. So ist die Nutzung von Tageslicht durch das riesige Atrium ein kreativer Schachzug mit Energiespareffekt. Als erstes Gebäude weltweit ist das gesamte Bauwerk mit LED-Leuchten ausgerüstet.
Die HafenCity Hamburg stellt eine attraktive Lage dar, die aber der Öffentlichkeit zugänglich und daher nicht von einem Unternehmen besetzt werden sollte, meint Martin Haas. So entwickelte das Architekturbüro einen öffentlichen Raum mit großen Treppen zur Elbe, die sofort großen Anklang fanden. Von diesen Treppen erhält der Betrachter einen Blick auf den Hafen und die großen Dampfer, wie z.B. die Queen Mary, eine echte Attraktion. Das Unternehmen selbst mit den über 1.200 Arbeitsplätzen beginnt ab dem ersten Stock.
Der Vortrag von Martin Haas enthält eine Vielzahl an Informationen, so dass der einstündige Einblick in die Planung und Kommunikation mit Bauträger und Unternehmensleitung ein großes Fachpublikum begeistert hat.
Mehr zum Unilever-Haus hier.

- Simone Hesse, vdd Industrieverband Bitumen-Dach- und Dichtungsbahnen e.V.
Fachwissen zum Dachaufbau des Unilever-Gebäudes, das mit zwei Lagen Polymerbitumenbahnen abgedichtet ist, lieferte bei den Vorträgen in Braunschweig und Frankfurt Simone Hesse, vdd Industrieverband Bitumen-Dach- und Dichtungsbahnen e.V.

- Dipl.-Ing. Martin Haas und Prof. Norbert M. Fisch, TU Braunschweig
Nach den Vorträgen stehen die Referenten für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Martin Haas überraschte bei den Vorträgen in Braunschweig und Hamburg mit Detailinformationen rund um den Entstehungsprozess des Unilever-Gebäudes inklusive der Frage der Materialwahl.
Nach dem Vortrag gibt das Get-Together Gelegenheit, mit Kollegen zum Fachgespräch zu verweilen. Selbstverständlich stehen die Referenten und das Organisationsteam der DBZ+BAUcolleg Reihe sowie der Bauverlag mit Informationen bereit um den Abend bei Wein und einem Imbiss ausklingen zu lassen.

- Die Filmaufnahmen zum Unilever-Haus und zum Vortrag sind unter derdichtebau-TV zu sehen.
Details in bewegten Bildern finden Sie unter derdichtebau-TV.

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